Aus welchen Profilen besteht das Airholder-System: S-Profil, B-Profil und A-Profil

Airholder basiert auf drei Profilen: S-Profil – die seitliche Basis, mit 100-mm-Rasterbohrung und definierter Markierung für individuelle Positionen, B-Profil – ein steifes Strukturprofil mit T-Nut innen und hoher Widerstandsfähigkeit gegen punktuelle Belastungen, A-Profil – unser einzigartiges Profil mit Heavy-Duty-Airline-Schiene und T-Nut innen für maximale Flexibilität. Und das Wichtigste: Front/Heck sowie der gesamte Dachträger können je nach Einsatz als S + B, S + A oder S + A + B aufgebaut werden – passend zur Aufgabe des Kunden.

Orange Maxtrax-Bergeboards auf dem Airholder Dachträger eines weißen Fahrzeugs am Hafen montiert, im Hintergrund Boote und dänische Flaggen unter wolkigem Himmel.

Airholder ist ein modulares Dachträgersystem, das nicht aus vielen beliebigen Einzelteilen besteht, sondern auf einer klaren technischen Basis aufbaut. Im Kern stehen drei eigene Aluminiumprofile von Airholder (S, B und A), die je nach Fahrzeug und Einsatzzweck kombiniert werden können. Diese Logik sorgt für hohe Steifigkeit, saubere Befestigungspunkte und flexible Konfigurationen – vom Transport von Gepäck bis hin zu Expedition-Setups mit Dachzelt, Markise und Zusatzlicht.

Profil-Übersicht: S, B und A im Vergleich

Profil Funktion Befestigung Ideal für
S-Profil Seitliches Tragprofil, gibt die Geometrie vor 100-mm-Rasterbohrung + Markierung zum Nachbohren Grundstruktur jeder Konfiguration
B-Profil Steifes Strukturprofil T-Nut innen Maximale Steifigkeit und saubere Modulmontage
A-Profil Einzigartiges Profil mit Airline-Schiene Airline-Schiene (Heavy Duty) + T-Nut innen Universelle Zurr- und Befestigungspunkte

1) S-Profil – das seitliche Profil, das die Geometrie vorgibt

Das S-Profil ist das zentrale seitliche, tragende Profil. Es bildet die linke und rechte Seite der Konstruktion und definiert die Grundgeometrie des Dachträgers: Kontur, Position auf dem Dach und die Ausrichtung der Komponenten entlang der Fahrzeuglänge.

100-mm-Rasterbohrung und Markierung für individuelle Anpassung

Damit das System in der Praxis wirklich modular bleibt, haben wir beim S-Profil zwei Ebenen an Flexibilität vorgesehen:

  • Serienbohrungen im 100-mm-Raster – ein klares „Grid“, mit dem sich Bauteile schnell, sauber und reproduzierbar positionieren lassen.

  • Eine definierte Markierung (Riss/Indexlinie) für zusätzliche Bohrungen – wenn eine Position außerhalb des Rasters benötigt wird, kann der Kunde entlang dieser Markierung nachbohren und Komponenten genau dort platzieren, wo es für seine Anwendung sinnvoll ist.

So bleibt maximale Freiheit bei der Anpassung an den Einsatzzweck – z. B. Markise, Zusatzlicht, spezielle Halter, Ladungssicherung oder Dachzelt-Setup.


2) B-Profil – das steife Strukturprofil mit T-Nut innen

Das B-Profil ist das strukturelle, steife Profil im System. Es ist darauf ausgelegt, Lasten sicher aufzunehmen und Befestigungen sauber zu integrieren.

Wichtig: Im B-Profil ist eine T-Nut-Aufnahme innen vorgesehen. Dadurch ergeben sich klare Vorteile:

  • Befestigungen und Module lassen sich stabil und sauber montieren.

  • Komponenten können in Längsrichtung verschoben und exakt ausgerichtet werden.

  • Das System bleibt erweiterbar: Nachrüsten und Umkonfigurieren ist deutlich einfacher als bei Lösungen mit rein festen Bohrpunkten.

Zudem sind die B-Profile bereits sehr steif ausgelegt, sodass bei punktuellen Belastungen keine plastischen Verformungen entstehen sollen (also kein „Eindrücken“ im Kontaktbereich).


3) A-Profil – unser einzigartiges Profil mit Airline-Schiene und T-Nut innen

Das A-Profil ist ein einzigartiges Airholder-Profil, das zwei Befestigungs-„Interfaces“ kombiniert:

  • Airline-Schiene als universelle Schnittstelle für Zurrpunkte, Beschläge und Adapter,

  • T-Nut-Aufnahme innen für zusätzliche Befestigungen, Module und individuelle Lösungen.

Heavy-Duty-Airline-Ausführung

Die Airline-Schiene im A-Profil ist als verstärkte Heavy-Duty-Ausführung ausgeführt:
Wir haben die Wandstärken und die Stege/Flansche der Schiene bewusst erhöht, um genau im Bereich der Airline-Schnittstelle zusätzliche Steifigkeit zu erreichen – dort, wo häufig konzentrierte Kräfte durch Gurte, Zurrpunkte oder einzelne Fixierpunkte auftreten.


4) Front- und Heckbereich: zwei mögliche Profil-Kombinationen

Bei Airholder sind Front- und Heckbereich nicht auf eine einzige starre Bauweise festgelegt. Je nach Fahrzeug und Anwendung können die Profile vorne und hinten in zwei Varianten kombiniert werden:

  • S + B – wenn der Fokus auf struktureller Steifigkeit und T-Nut-Montagelogik liegt.

  • S + A – wenn Airline-Funktion (Heavy Duty) und flexible Befestigungsmöglichkeiten im Vordergrund stehen.

So kann man die „Kanten“ des Trägers gezielt an die reale Nutzung anpassen: mal ist maximale Struktur wichtig, mal maximale Zurr- und Befestigungsflexibilität.


5) Gesamtkonfiguration des Dachträgers: S + A, S + B oder S + A + B

Der große Vorteil des modularen Airholder-Systems: Der Dachträger wird für die Aufgabe konfiguriert – nicht umgekehrt. Deshalb kann das gesamte System unterschiedlich aufgebaut werden:

Variante 1: S + B

Fokus auf Steifigkeit und strukturelle Basis. Ideal, wenn eine stabile Grundstruktur und ein sauber integriertes Befestigungsprinzip über T-Nut im Vordergrund stehen.

Variante 2: S + A

Fokus auf universelle Zurr- und Befestigungspunkte über die Airline-Schiene (Heavy Duty) plus zusätzliche Flexibilität über T-Nut.

Variante 3: S + A + B

Kombination beider Ansätze – wenn je nach Bereich unterschiedliche Anforderungen bestehen: strukturelle Steifigkeit an der einen Stelle, maximale Befestigungs- und Zurrflexibilität an der anderen.


Airholder: das modulare Profilsystem für dein Fahrzeug

Aus S-, B- und A-Profil lässt sich dein Dachträger genau für deinen Einsatz konfigurieren – vom stabilen Gepäcktransport bis zum Expedition-Setup mit Dachzelt, Markise und Zusatzlicht. Entdecke das Airholder-System und finde die passende Konfiguration für dein Fahrzeug.

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