Über den Träger
Land Rover Defender 90
Der Airholder Dachträger für den Land Rover Defender 90 (Classic, 1983–2016) ist die kompakte Plattform für den kurzen Radstand. Montiert wird er an der Regenrinne – ohne Bohren , das Fahrzeug bleibt im Originalzustand.
Wie alle Airholder Trägersysteme besteht er aus schwarz eloxiertem Aluminium und Edelstahl. Durchgehende T-Nuten in jedem Querprofil und Airline-Schienen in den Konsolen machen ihn modular: Dachzelt, Transportboxen, Markise oder Sandbleche lassen sich werkzeuglos befestigen und später tauschen.
Auf einen Blick
Passend für Land Rover Defender 90 Classic (1983–2016)
Montage an der Regenrinne, ohne Bohren
10 Querprofile, flache Aufbauhöhe von ca. 58 mm
Airline-Schienen in den Konsolen für Zubehör
Aluminium schwarz eloxiert, Halterungen aus Edelstahl
Selbstmontage mit bebilderter Anleitung
Geliefert wird der Träger mit 10 Querprofilen. Anzahl und Position der Querprofile stellst du im 3D-Konfigurator selbst zusammen.
Wie wird der Dachträger geliefert und welche Garantie gibt es? Der Versand innerhalb Deutschlands ist kostenlos. Die Lieferung erfolgt per DPD oder GLS in einer kompakten Paketgröße von ca. 150 × 26 × 26 cm — keine Spedition, kein Avis-Anruf, einfache Annahme an deiner Haustür oder im Paketshop. Lieferzeit beträgt 3–7 Werktage nach Bestelleingang, mit Sendungsverfolgung per E-Mail. Lieferungen in andere Länder sind auf Anfrage möglich. Es gilt die gesetzliche EU-weite Gewährleistung von 2 Jahren auf Material und Verarbeitung. Da Airholder direkt vom Hersteller (Recada GmbH) kommt, sind alle Ersatzteile — einzelne Profile, Halterungen, Schrauben — schnell nachbestellbar, ohne den kompletten Träger neu kaufen zu müssen.
Wie laut ist der Dachträger und wie wirkt er sich auf den Verbrauch aus? Ehrlich: Der Classic Defender ist von Haus aus kein Stromlinien-Wunder — du wirst den Träger akustisch deutlich weniger merken als bei einem modernen SUV. Die Profile des Airholder sind flach konstruiert mit integriertem Windabweiser, was Pfeifgeräusche bei Autobahntempo deutlich reduziert. Der Mehrverbrauch liegt typischerweise bei 0,3–0,8 l/100 km bei leerem Träger — vergleichbar mit klassischen Querträgersystemen. Mit beladenem Dachzelt steigt der Verbrauch entsprechend.
Welches Werkzeug brauche ich für die Montage? Du brauchst Inbus-Schlüssel (passende Größen liegen bei) und einen Drehmomentschlüssel, um die vorgegebenen Anzugsmomente einzuhalten. Empfohlen für saubere Montage: Schraubensicherung INBUS® 79680 hochfest, einen Lappen und Reinigungsmittel um die Regenrinnen von Schmutz, Wachs oder Korrosionsschutz zu befreien (gerade bei älteren Defendern oft mit Owatrol oder Mike Sanders behandelt). Eine zweite Person hilft beim Heben des Trägers aufs Dach, ist aber kein Muss. Werkstatt ist nicht erforderlich.
Welches Zubehör kann ich auf dem Dachträger montieren? Der Airholder ist ein modulares System mit durchgehender T-Nut und Airline-Schienen in den Konsolen — du kannst alles Defender-typische montieren: Dachzelt, Dachbox, Reservereifen-Halter, Hi-Lift-Halterung für den Wagenheber, Sandbleche (Maxtrax & Co.), Wasserkanister-Halter, LED-Lichtbalken, Solarmodule, Axt- und Spaten-Halter, Markise, Surfboard- oder Kajak-Halter. Die Airline-Schienen in den Konsolen erlauben dir, Zurrgurte und Befestigungspunkte genau dorthin zu setzen, wo deine Ladung sie braucht — nicht nur an zwei festen Ösen.
Muss ich die Schrauben regelmäßig nachziehen? Nein — bei korrekter Erstmontage mit hochfester Schraubensicherung ist regelmäßiges Nachziehen nicht nötig. Wir empfehlen INBUS® 79680 hochfest (grün, Made in Germany). Die Schraubchemie verhindert Lockerung durch Vibration und Temperaturschwankungen und dichtet zusätzlich gegen Wassereintritt ab — wichtig bei Regenrinnen-Montage, wo Wasser ohnehin entlang läuft. Wichtig: Schrauben und Gewinde vor dem Auftragen ölfrei und sauber reinigen. Handfest nach 2–10 Minuten, endfest nach ca. 8 Stunden. Demontage später nur mit Werkzeug oder leichtem Erwärmen möglich.
Hält der Dachträger im Offroad-Einsatz und bei Karosserie-Verwindungen? Ja — der Airholder ist genau dafür konstruiert. Der Classic Defender ist als Geländewagen für Verwindungen der Karosserie bekannt: beim Überfahren von Diagonalverschränkungen bewegt sich das Dach gegenüber der Bodengruppe. Die Regenrinnen-Konsolen sind so konstruiert, dass sie diese Bewegungen mitmachen, ohne sich zu lockern. Wir empfehlen alle Verschraubungen mit INBUS® 79680 hochfest zu sichern (siehe FAQ Schraubensicherung). Nach den ersten 100 km — gerade nach Offroad-Touren — einmalige Sichtkontrolle, danach wartungsfrei.
Aus welchem Material besteht der Airholder für den Defender? Die Profile bestehen aus schwarz matt eloxiertem Aluminium, die Regenrinnen-Konsolen aus pulverbeschichtetem Edelstahl — speziell ausgewählt, weil Defender oft auf Schotter, Sand, Salzstraßen und im Gelände unterwegs sind. Aluminium-Profile sind leicht und korrosionsbeständig, die Edelstahl-Konsolen halten die punktuelle Belastung an der Regenrinne dauerhaft aus. Alle Komponenten sind UV-stabil und für den Dauer-Außeneinsatz ausgelegt. Entwickelt in Deutschland von Recada GmbH, gefertigt innerhalb der EU.
Brauche ich eine TÜV-Abnahme oder Eintragung? Nein. Da der Airholder abnehmbar über die werksseitigen Regenrinnen montiert wird und keine dauerhafte Veränderung am Defender vorgenommen wird, ist keine TÜV-Abnahme und keine Eintragung in die Fahrzeugpapiere erforderlich. Es wird auch keine ABE und kein Teilegutachten benötigt — Dachträger sind in § 22a StVZO nicht als genehmigungspflichtige Bauteile aufgeführt, solange sie sicher befestigt sind und keine gefährlichen Überstände oder scharfen Kanten aufweisen.
Passt der Defender 110 mit Dachträger in meine Garage oder ins Parkhaus? Das hängt von der tatsächlichen Höhe deines Defender 110 ab — nicht von einer Standardangabe. So prüfst du es zuverlässig:
Fahrzeug auf ebenen Untergrund stellen (mit typischer Beladung)
Fahrwerk auf den Modus einstellen, mit dem du tatsächlich einfährst
Reale Fahrzeughöhe messen (höchster Punkt)
+58 mm für den Airholder addieren
30–50 mm Sicherheitsreserve einplanen
Schneller Praxis-Check: Der Träger liegt ca. 237 mm über der Regenrinne — dort wo unsere Konsolen greifen. Du kannst also auch direkt von der Regenrinne senkrecht 237 mm aufwärts messen.
Wie hoch wird mein Defender 110 mit dem Airholder? Der Airholder erhöht die Gesamthöhe um genau +58 mm (35 mm Abstand über dem Dach + 23 mm Profilhöhe). Die Serienhöhe des Defender 110 selbst liegt — abhängig von Fahrwerkseinstellungen und Rad-/Reifengröße — zwischen 2000 mm und 2182 mm. Das heißt: zwei Defender 110 können unterschiedlich hoch sein, obwohl es derselbe Fahrzeugtyp ist. Formel: H(Defender mit Airholder) = H(deines Defenders) + 58 mm. Detaillierte Berechnung findest du in unserem Blog-Artikel zur Defender-Höhe.
Welche maximale Dachlast hat der Airholder am Defender 110? Die maximal empfohlene Gesamtbelastung beträgt 150 kg — inklusive dem Eigengewicht des Dachträgers, allen Zubehörteilen und der Ladung oben drauf. Wichtig: zusätzlich gilt immer die vom Fahrzeughersteller freigegebene zulässige Dachlast deines Defender 110 — maßgeblich ist am Ende stets der kleinere der beiden Werte. Beachte auch den Unterschied zwischen dynamischer Last (während der Fahrt) und statischer Last (im Stand, z. B. für Dachzelt) — diese Werte stehen in deinem Fahrzeugschein bzw. der Land-Rover-Dokumentation.
Wie wird der Airholder am Defender 110 befestigt? Muss ich bohren? Der Airholder wird über spezielle Halterungen (Brackets) an der Regenrinne des Defender 110 befestigt. Es wird nicht gebohrt, nicht geschweißt und nichts dauerhaft am Dach verändert — die Karosserie bleibt im Originalzustand. Das ist wichtig für Werterhalt, Versicherung und beim späteren Wiederverkauf. Die Konsolen schaffen eine stabile und klar definierte Montageposition, die seit Jahrzehnten an Defendern bewährt ist. Die Montage dauert mit Bordwerkzeug (Inbus, Drehmomentschlüssel) ca. 2–3 Stunden und ist ohne Werkstatt möglich.
Passt der Airholder auf meinen Land Rover Defender 110? Dieser Airholder ist speziell für den Classic Defender 110 entwickelt — alle Modelle vor dem Generationswechsel 2020. Das umfasst die Td5-Generation (1998–2007) sowie die Puma-Generation mit 2.4 und 2.2 TDCi (2007–2016) in den Karosserievarianten Station Wagon (SW), Hard Top (HT), High Capacity Pick-Up (HCPU) und Crew Cab. Nicht geeignet für den New Defender L663 (ab 2020) — dafür bieten wir ein separates Modell mit Dachreling-Anbindung an.